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Freitag, 16. Januar 2015

Tage spaeter ....


 Sala de camara (Foto Handy Elmar)

Als ich für den vorherigen Blog ein Foto von dem Perkussionisten suchte, war das anfangs nicht so einfach, da ich seinen Namen nicht kannte. Über verschiedene SuchEingaben fand ich dann ein Interview in einer WebZeitung und damit auch seinen Namen. Meine Recherche führte mich zu einer Webseite seiner ehemaligen Gruppe Tuopali, wo ich ein entsprechendes Foto von Paco fand
und es in meinem Blog einfügte. Fertig, geschafft....

Ach, vielleicht doch noch mal ein letzter Blick auf  den Gesamteindruck.... mmh, eigentlich gefällt mir der barocke Hintergrund des Fotos irgendwie nicht.
Also machte ich mich erneut auf die Suche und fand einen Artikel (den ich kaum beachtete) mit einem Foto, welches mir sehr gut gefiel. Ich tauschte das Foto mit dem vorher eingefügten Foto aus.

Ich weiß nicht wieso, aber eine innere Stimme sagte mir, schau dir noch mal den Artikel an,
was ich auch tat. Zu meiner Überraschung war es eine Ankündigung für ein Konzert am gleichen Abend für Perkussion von George Crumb (Makrokosmos) und eine Suite von Debussy für Klavier mit vier Händen, u. a. mit zwei uns bekannten Solisten aus Konzerten im Auditorio. Es war 19.08 Uhr (Essenszeit bei uns) als ich Elmar sofort davon berichtete. Kurze Beratung... klar machen wir. Wir zogen uns sofort um, packten Bananen und Kekse für unseren Hunger ein und los ging es. 

Wir trafen überpünklich ein, kauften uns die Karten im Vorverkauf und ließen uns an diesem Abend in der kleinen gemütlichen Sala de camara (im Auditorio) in sehr intimer Atmosphäre von wunderbaren Klängen verzaubern. Als die Künstler nach Abschluss den Saal verließen, schaute Paco (der Perkussioist) in unsere Richtung und lächelte mich erkennend an. Anschließend durften wir noch zu den Instrumenten gehen und wir bewunderten die Vielzahl der einzelnen Instrumente. Zu unserer Freude kamen die Klavierspieler noch mal herein und wir konnten ihnen unsere Anerkennung über ihr tolles Spiel mitteilen.

Die Spontanität hat gesiegt und wir fuhren zufrieden heim.

Es grüsst Euch




Mittwoch, 14. Januar 2015

Trau dich....



Paco Diaz (Foto Quantum Ensemple)
Seit einigen Jahren haben wir Abonnements für das Konzerthaus - el Auditorio in Santa Cruz.
Wir sind immer begeistert, u. a. von den Perkussionisten, vor allem von der Spielfreude des ersten Perkussionisten. Als wir im letzten Konzert der Saison 2013/14 waren, mischte er sich wie noch einige andere Musiker in der Pause unter die Musikliebhaber. Es hat nicht viel gefehlt und ich hätte ihn angesprochen, um meine Anerkennung auszudrücken, habe dann aber meinen Sprachkenntnissen doch nicht ganz getraut. Etwas traurig blickte ich ihm hinterher.

Ein halbes Jahr später sind mi marido und ich im carrefour an der Rolltreppe verabredet. Als ich auf diese zulaufe, sehe ich aus den Augenwinkeln einen Mann von der Seite, der nahe der Rolltreppe an einem Kiosk steht. Den kenne ich doch, ich bleibe stehen und sehe das es der Perkussionist ist. Er bemerkt es und guckt mich fragend an, denn er kennt mich ja nicht. Ich gehe zur Rolltreppe und warte gleich auf zwei Männer :).
Als ich bemerke, dass er gleich vorbei geht, drehe ich mich zu ihm um und habe den Mut ihn anzusprechen. Er bleibt stehen, als ich ihn grüße und ich sage ihm welch` begeisterte Konzertgänger wir sind und dass wir sein Spiel sehr mögen. Ich machte ihm das größte kanarische Kompliment: me encanta (ich bin verzaubert). Er bedankte sich strahlend bei mir und ich freute mich.
Mit Kritik sind wir ja flott dabei, gelobt wird viel zu selten wie ich finde.

Noch eine kleine Anekdote am Rande: der erste Cellist im Orchester ist ein Mann, der liebevoll sein Instrument spielt, der alle guten Solokünstler und Dirigenten anerkennt und mit einem Lächeln auf den Lippen beklatscht. Wir sind keine großen Fans von einem der ehemaligen Chefdirigenten, der an diesem Abend dirigierte. Als wir sahen, wie mitten im Schlussapplaus dieser Cellist ein Tuch aus der Tasche zog und anfing sein Instrument zu reinigen haben wir uns köstlich amüsiert, denn wir wussten genau: er war so wenig zufrieden wie wir mit dem Dirigat.

Es grüsst euch

Donnerstag, 18. Dezember 2014

SOS

Noch war es an diesem Tag im Sommer windstill und wir beschlossen nach el Medano zu fahren, um zu kayaken. Als wir dann mit dem Kayak zum Häfchen gingen, frischte der Wind auf und blies uns kräftig um die Ohren. Wir fuhren trotzdem raus, wir hatten ja schon einiges an Erfahrung mit kräftigeren Wellen und Winden. Wir fuhren Richtung montaña roja, als uns auf der Hälfte des Weges im Wasser eine Surferin auffiel, die "SOS!" signalisierte. Zur gleichen Zeit sahen wir weiter entfernt einen Kitesurfer, der ohne sein Brett am Schirm hing, den Kopf mühsam über Wasser haltend.
Wir waren uns sofort einig: wir sind die Einzigen vor Ort, nichts wie hin! Schnell hatten wir erkannt, dass uns Wind und Wellen an der Surferin vorbei drücken würden, wir mussten also noch einmal wenden, was unter diesen Umständen nicht so einfach war. Als wir dann bei der Surferin an ihrem Brett anlangten, sahen wir dass sie noch ein kleineres Surfbrett festhielt. Es stellte sich heraus, dass die englische Surferin und der KiteSurfer einen Zusammenstoß hatten, sein Brett sich gelöst hatte und er nun an seinem Schirm hängend nicht mehr steuern konnte, und so ein Treffen der Beiden nicht möglich war. Also hievten wir zusammen sein Brett auf das Kayak und brachten es ihm zu der Stelle wo er sich inzwischen befand. Kling alles ganz leicht, war es aber nicht. Er rief auf italiensch: ihr seid meine Engel. Wir haben uns gefreut helfen zu können. Es ist schön, sich einmal als Engel zu fühlen :).

Wir gingen wieder auf Kurs und wunderten uns, das das Ziel nicht näher kam.
Als ich über meine Schulter nach hinten schaute, bekam ich einen riesen Schrecken, wir waren schon hinter der Schutzmauer des Hafens. Wir waren also ganz ordentlich zurück getrieben worden. Die Kraft des Meeres ist unerschöpflich unsere aber nicht. Also folgte ein kleines Panikgespräch über die Vorgehensweise und Richtung. Dann haben wir uns sowas von ins Zeug gelegt, die Kräfte gebündelt und siehe da, wir haben uns wieder sicher zum Anleger gebracht. Gut zu wissen, wie man in besonderen Fällen aus zwei Händen EINE macht (Hand in Hand).

Es grüßt euch engelsgleich

Samstag, 25. Januar 2014

Begegnung mit Künstlern

heute habe ich diese schöne Karte der Künstler noch entdeckt


Nachdem ich von meiner Freundin und Malerin Cornelia Diegmann (artecodi) Fotos für ihre website
 in dem alten canarischen Anwesen "las terrazas"  (AusstellungRaum) gemacht hatte,
 musste sie gehen und ich war mit dem canarischen SkulpturenKünstler
 Carlos Marrero (pensionierter Lehrer und Autodidakt) alleine und hatte Gelegenheit mit ihm zu sprechen. 1,5 Stunden hörte ich ihm konzentriert zu, um zu verstehen, welche Idee hinter seinen Kunstwerken steht. Eine echte Herausforderung in einer fremden Sprache über die Evolution zu reden.

Er macht das seit 20 Jahren, arbeitet mit ganz verschiedenen Hölzern und Metallen. Er sagt wir haben nur 5 Sinne und 4 Dimensionen um die Welt, das Universum, die Evolution zu verstehen, wie kann das gehen.
Unsere Persönlichkeit so umfassend und vielfältig sie sein mag, umfasst nur eine kleine und kurze Spanne. Wie groß sind die Abstände, die Spanne allein  von den Hölzern der Bäume, das Eisen was er verarbeitet - die es braucht zu wachsen, zu enstehen.

​Ihm liegt daran mit dem Betrachter ins Gespräch zu kommen, er möchte über die Rätsel, dieses faszinierende Thema der Evolution kommunizieren​ und welche Rolle die Frau spielt, seine Aussage über die Guachin ist: "​Die Frau ist die Mutter aller Menschlickeit​". 

Seine Kunstwerke sind genial, wunderschön und das Holz so glatt geschliffen wie ein Babypopo. Ich durfte sie berühren, ein tolles Gefühl. Ich werde diesen besonderen Moment nicht vergessen.

Es grüßt euch

Sonntag, 5. August 2012

magische Momente 1



Schon einmal hatten wir im Wald eine wunderschöne Begegung mit Mauerseglern, wo uns in einer Kurve ein ganzer Schwarm mehrfach umrundete, es  war ein magischer Moment.

Ich bewundere ihre unglaubliche Wendigkeit, ihre Schnelligkeit und ihre schlanke Eleganz wie sich sich jeden Abend bei Sonnenuntergang pfeilschnell schwenkend über unsere Terrasse in Richtung Meer stürzen.

Kürzlich stand ich abends in unserer Kurve oberhalb und wartete auf Trinity. Plötzlich sammelte sich eine Schar von ca. 15 Mauerseglern und flogen hintereinander haarscharf  an mir vorbei, drehten dreimal diese Runde ohne mich zu berühren, bis sich sie wie auf Kommando mit einem mal alle Richtung Meer wie vom Blitz getroffen, verabschiedeten. Es war GänsehautFeeling pur.

Es grüsst euch die Tierfreundin AnLaLuna


copyright by AnLaluna

Dienstag, 17. April 2012

Redisa...


keiner ist wie dieser:)


Es war der Tag, wo wir unseren Tigra von OPEL abholen wollten, wir aber noch warten mussten, da dieser noch zur Reinigung war. Trinity und ich gingen noch ein wenig die Straße auf und ab, während sich unser liebes Herrchen noch in den Baumarkt (Redisa) begab, um Werkzeuge zu begucken (Frauen begucken Schuhe;).

Das Auto war inzwischen fertig, aber mein Mann kam nicht zurück. Ich hatte Trinity ein wenig ohne Leine laufen lassen (Training muss sein), die sich
natürlich auf dem Absatz umdrehte, über die Kreuzung lief und gleich mal in die nächste Straße abbog (GottseiDank Mittagszeit ). Hören wollte sie nicht, falsche Zeit fürs Training - ich hinterher (macht ne flotte Sohle). Hund an die Leine. Wir gehen zurück und laufen direkt auf den-ups- verschlossenen Redisa Baumarkt zu.

Aber was bewegt sich dann wild hinter der verschlossenen großen Glastür ?
Nein jetzt nicht wirklich- (genau diese Bild hatte ich 20 Minuten vorher vor meinem geistigen Auge) - aber doch es ist wahr, es ist mi marido der mit seinen Armen winkend hin und her fuchtelt... , der mal eben übersehen und eingesperrt wurde (Mist Mittagszeit).


Ich werde mich hier nicht über weitere Einzelheiten auslassen, nur soviel sei gesagt bzw. geschrieben, mein Mann ist wieder auf freiem Fuss.


Grinsende Grüße
AnLaLuna
PS. könnte man mich nicht mal in ein Schuhgeschäft einsperren :)



I

Donnerstag, 15. September 2011

Tierwelt

Gestern saß ich längere Zeit auf der Terrasse, um mal wieder ein neues Mosaikbild zu gestalten (für die TerrassenWand) von den ceramicas (kleine Fliesenstückchen) die wir auf Wanderungen und Ausflügen gefunden und gesammelt haben. 



Mit einem mal hörte ich das vertraute Gezwitscher von den Blaumeisen, die regelmäßig unseren Palmenfarm besuchen, um die Schädlinge zu vertilgen. Diesmal aber hing er unter einem Blatt, was wirklich ganz süß aussah. Dann kam wohl der Ehemann, es wurde kurz gestritten und dann zusammen weg geflogen. 


Beim Frühstück auf der Terrasse am Morgen, flog schon unser Turmfalke so nah vorbei, wie nie. zuvor. Im Barranco wohnt ein Pärchen, ich erkenne sie schon an ihrem Ruf und ich wünsche mir so oft, wenn ich sie vom Aufwind in die Lüfte hinauf getragen sehe, fliegt doch mal ganz nach bei uns vorbei. Heute war es dann so weit. Sie sind so wunderschön und fliegen so elegant, dass man neidisch wird kein Turmfalke zu sein.

Das sind Momente, in denen ich wünschte ich könnte dies alles fotografieren. Zu meinem Bedauern war es bisher nicht möglich .




Unser LagartosPaar haben Nachwuchs bekommen, ihr lacht euch schlapp, wenn die Kleinen die Terrassenwand hoch flüchten wollen und wieder abrutschen. Sie sind superschnell und sehen so lustig aus, wenn sie dann doch immer wieder irgendwo ein Loch zum verstecken finden.
Freudige Grüße
AnLaLuna

Mittwoch, 22. Juni 2011

Reise




















die Dämonen der Vergangenheit holten mich ein...

ich durchwanderte tiefe Täler, irrte umher in dunklen Höhlen...
fühle mich gefangen, unfähig mich zu bewegen...
alles war Stillstand, alles war Schmerz.

Angst und Kraftlosigkeit bestimmten meinen Weg.
Ich konnte die Wärme der Sonne nicht spüren,
ihr Licht erleuchtete mich nicht. Alles was blieb war Wut, Enttäuschung und das Gefühl von Einsamkeit.
Zurück, spürte ich die liebevolle Kraft meiner Umgebung.
Ich begann nach Antworten und innerem Frieden zu suchen.
Wochenlange Schmerzen und Bilder von Blut wollten mich nicht lassen.


Heute endlich lässt mein Körper alles raus... 
und der Schatten löst sich von meiner Seele und erkennt das Geschenk der Reise. 
Es ist das Buch - Brida - von Paulo Coelho, welches ich vor der Rückreise kaufte. Es hat mir alles offenbart was ich für meine nächste Transformation benötige.
Seit Monaten haben die Tarotkarten mich darauf hingewiesen.
Nun ist es soweit, meine Suche kann wieder beginnen und
mir fällt der Buchtitel - das strahlende Herz der erwachten Liebe - ein.
Danke Jürgen.

Dienstag, 4. Januar 2011

Erinnerungen an Oskar
















Für 3 Wochen war der Sonnenanbeter Oskar meiner Freundin Iris bei uns zur Pflege. In den ersten Tagen, war für ihn die eigene Decke sein Zufluchtsort, nach 4 Tagen hatte er das Erstatzfrauchen akzeptiert, was zur Folge hat, das er mir Schritt und Tritt folgte.
Wenn ich zum Einkaufen war, legte er sich (wie Elmar mir berichtete) vor die Eingangstür und wartete dort bis ich zurück kam. Er freute sich wie verrückt. Anschließend musste sein Püppi dran glauben. Es wurde gebissen, hin und her geschaukelt, knurrend hin und her geschleift. Ich habe mich immer schlapp gelacht. Das machte er auch wenn er auf uns beide warten musste.
Das gleiche machte er auch, als wir von einem regnerischen Gassi gehen zurück kamen. Er rutschte auf allen vieren in die Wohnung und war so sauer, das Püppi erstmal gebissen wurde. Danach rieb er sich an allen Teppichen abwechselnd erstmal trocken, ein Bild für die Götter. Er hasst den Regen, aber was tun wenn man dringend mal vor die Tür muss.Erst lässt er sich zu meinen Füßen streicheln, Beleidigt ist er, wenn er beim TV schauen nicht auf die Couch darf, dann würdigt er mich keines Blickes mehr, er ist wirklich witzig.
Motto beeile dich, ich habs eilig.Ich könnte noch ein paar Seiten mit Storys über Oskar füllen, aber dafür gibt es noch einen kleinen Film mit ihm und Püppi.
-- Hier klicken (mit TON)
http://www.youtube.com/watch?v=8Ibc2YpZYbo

Als ich einen Abend mit ihm raus war, hat Elmar den Knochen weggelegt (2 Stunden knacken reichte uns), als er anschließend wieder zur Decke kam, ist er mit dem Kopf unter die Decke gekrochen und hat ihn gesucht. Da wusste er wir haben ihn.
Wenn ich morgens im Bad fertig machte, bevor ich mit ihm Gassi ging, legte er sich vor die Tür und wartete, wobei er auch gelegentlich den Kopf durch die angelehnte Tür steckte, um nachzuschauen, ob ich denn bald fertig sei.


Es grüsst euch
AnLaLuna

Donnerstag, 23. September 2010

Einladung
















Wieder einmal überraschte mich die Freundlichkeit der Menschen hier.
Wir waren an unserem Lieblingsstrand und es war sehr windig, als ich plötzlich sah, wie ein Sonnenhut von einem unbewachten Strandtuch ungesehen davon flog. Ich lief hinterher und verhinderte das der Hut auf nimmerwiedersehen von dannen flog.
Als ich nun ins Wasser zum schwimmen ging, war mir ziemlich klar, wem der Hut gehören könnte, da nicht so viele Leute da waren. Noch bevor den Damen klar war, dass ich sie ansprechen würde, begrüßten sie mich freundlich und wie herrlich das Meer heute sei. Als ich sie fragte , ob einer der Beiden der Hut gehöre, bejahte "Celia" und war ganz happy und dankte mir. Aber wie häufig hier, kamen wir ins Gespräch und unterhielten uns über alles mögliche. Danach schwamm ich dann meine Runde. Als ich wieder aus dem Wasser kam, winken sie mich freundlich zu sich und wir quatschen weiter. Ich bemerkte bei der SonnenhutDame, dass sie eine große Narbe hatte. Als ich sie darauf ansprach kam heraus, das wir beide die gleich OP hatten. Da hatten wir natürlich noch mehr Gesprächsstoff. Sie waren begeistert, dass ich mich so gut auf Spanisch verständigen konnte. Anschließend lud uns "Celia" doch tatsächlich auf einen Kaffee bei sich zuhause ein, was wir aber leider ablehnen mussten, da mein Schatz noch einen Termin hatte. Wir tauschen unsere Namen aus und hoffen das wir uns bald wiedersehen werden.
Es grüsst euch eine zufriedene
AnLaLuna

Mittwoch, 11. August 2010

Ausflug ohne Ziel





an einem Tag im Juli fuhren wir in Richtung la Esperanza. In Ravelo hielten wir einige male an, weil ich noch einige bunte Häuser fotografieren wollte. Als ich gerade das letzte Foto machen wollte, kam zufällig eine ältere Dame vorbei, die mich ansprach und mir erzählte, das heute eine Romería (traditioneller Erntedankzug zu Ehren der "unserer lieben Frau")in la Esperanza sei, dazu müssten wir aber wenden und die nächste Straße links abbiegen (wie gut, dass ich immer kräftig Vokabeln lerne :). Ich bedankte mich und fragte sie, ob ich sie fotografieren dürfe. Sie bejahte freudestrahlend. In dem Moment als ich die Camara zückte, richtete sie sich ganz gerade auf und schaute plötzlich tierisch ernst und seriös in die Camara (ich hätte mich schlapp lachen können, einfach köstlich). Danach verabschiedete ich mich dankend und grinsend.(Foto befindet sich auf meinem spanischen Blog: díadesol-anna.blogspot.com

Ganz klar, wir drehten und fuhren nach la Esperanza. Wir waren gerade mal zwei Minuten am Rathaus als der Umzug begann.
Zuerst wurden verschiedenen Tierherden die Straße entlang getrieben, danach kamen einige Tanzgruppen, folkloristische Musikgruppen und Sänger. Anschließend kamen geschmückte Wagen auf denen Menschen Essen zubereiteten, teilweise waren auf einigen sogar Grills befestigt auf denen Würstchen und Fleisch gegrillt wurden. So etwas hatten wir bisher noch nie gesehen. Die umstehenden Leute gingen dann zu den Wagen und bekamen z.B. kleine Spieße mit einzelnen Fleischstückchen und kleinen Kartoffeln, Becher mit Getränken oder auch Obst. Es war eine tolle Stimmung unter strahlend blauen Himmel mit vielen Menschen und es war eine Freude dabei zu sein.
Zurück nach Hause fuhren wir dann im Cabrio durch den Pinien/Kiefern Wald und schnupperten den wunderbaren Duft vereinzelter Eukalyptusbäume.

Diesen schönen Tag ließen wir dann in einer Bar ausklingen, die gerade vor zwei Wochen von drei junge Leute übernommen war und konnten noch sehr nett unsere Sprachkenntnisse vertiefen. .....
Es folgen zwei Filmchen....
es grüsst euch
LaLuna




Montag, 2. August 2010

tierisches



Ich wunderte mich schon seit Wochen, warum meine sonst immer üppig blühende Pflanze einfach kaum Blüten hatte. An einem Nachmittag saß ich lesend auf der Terasse und hob zufällig meinen Blick, als ich eine kleine Eidechse auf dem Blumenkasten sitzend sah, der doch tatsächlich die kleinen Blüten wegfutterte.
Ich schlich mich davon, um schnell die Kamara zu holen, siehe Ergebnis - er sitzt genau auf der Mitte der beiden Blumenkästen - ist leider doch sehr winzig.
Es ist ja nicht so, dass ich dem kleinen Kerlchen nichts gönnen würde. aber ich habe die Blüten danach mit etwas Essig bestäubt - was ihm anscheinend nicht sehr mundetete, denn 2 Tage apäter sah das ganze doch wieder deutlich anders aus :)
Es grüsst euch siegesreich
LaLuna


Freitag, 18. Juni 2010

entspannt gespannt

Ich habe lange gezögert (im Herzen bin ich Eremit-in), doch gestern habe ich entschieden, mich in einem Forum anzumelden. Beim kurzen Stöbern dort, hat es mir ein Kommentar bereits angetan: im Sinne von - "auf Tenerife ist das gefühlte zuhause, nicht in Deutschland."
Mit diesem Gefühl sind wir mindestens schon zu zweit :)
Ich hoffe, ich kann auch das ein oder andere zu diesem Forum beitragen. Dazu gebe ich heute erstmals einen Ordner meines Webalbums frei: Himmelskino (draufklicken)
So wie ich den Himmel sehe!

Himmlische Grüsse
LaLuna

Freitag, 28. Mai 2010

Sinfonie der Sinne

heimlich eigen gemachtes Foto des Orchesters mit unserem Lieblingsgeiger (Mitte vorne)
Me encanté (ich war verzückt/verzaubert)
Unser Musikdirektor des Auditorios Lü Jia gab sich am 21.5. wieder die Ehre - Im Programm waren einen Overtüre von C. M. v. Weber, das 2. Violinkonzert von S. Prokofief und Bruckners 6. Sinfonie
Zu Gast sein Landsmann, der ViolinenSolist Feng Ning. Dieser spielte so virtuos und großartig, das alle meine kleinen Härchen am Körper reihenweise zu Berge standen. Zwei Zugaben konnten wir Feng Ning am Ende entlocken, die so einzigartig und genial waren, das wir ihm gerne weiter zugehört und geschaut hätten. Ein Genie, der offensichtlich mit einer Geige auf die Welt gekommen ist.

Drei Tage später als ich unsere Freundin Mariu besuchte (die häuftig, aber diesmal nicht dabei war), um ihr von diesem Konzert zu erzählen, kam ich erst nicht zu Wort- sie strahlte mich an und erzählte mir, dass eine Bekannte von ihr in einem fantastischen Konzert war und über einen unglaublichen Solokünstler geschwärmt hatte und das dieses Konzert ein ablsolutes highlight war. Ich konnte mir ein erfreutes Grinsen natürlich nicht verkneifen, da es sich natürlich um das gleiche Konzert handelte.
Wieder daheim sprach ich mit - mi marido - darüber: wir waren uns einig, dass wir uns glücklich schätzen können, das wir diesem Konzert beiwohnen durften.




ein Blick von - mit marido- in der KonzertPause
auf Santa Cruz





Bleibt also nur zu hoffen, dass dieser wunderbare Dirigent uns mit Gastauftritten in Zukunft erhalten bleibt. Ich jedenfalls werde ihm, sollte der Vertrag wirklich nicht verlängert werden, nicht nur eine Träne nachweinen.

Es grüsst euch hoffend
LaLuna

Samstag, 15. Mai 2010

KunstFeuerwerk




















Am Freitag hatte ich ein besonderes Erlebnis.
Meine liebe Freundin und Malerin Marlene hat mich in die Welt ihrer Kunst mitgenommen. Dank meinem Hasen konnte ich auf ihren Bildschirm schauen,wo ich die Fotos ihrer neusten Bilder anschauen durfte und eine kleine Einführung bekam. Das erste Bild was ich als wir uns kennenlernten, von ihr sah war ein Barockstuhl auf dem ein Schal und Seidenschuhe lagen. Ich war sehr beeindruckt, es hätte auch ein Foto sein können, so kunstvoll und originalgetreu sah es aus.

Jetzt einige Jahre später hat sie sich durch ständiges Lernen und Malen in Kursen bei anderen Künstlern und an der Uni unglaublich weiterentwickelt. Egal was sie malt, ob Menschen, Blumen, Landschaftsbilder oder Früchte und jetzt Räume und egal welche Technik sie dafür einsetzt ...
siempre - immer - sind die Bilder fantastisch, lebendig und einzigartig und mit Herzblut entstanden. Die Entwicklung ihrer wunderbaren Begabung die ich miterleben durfte und darf ist wirklich außergewöhnlich und beeindruckend.

Über zwei dieser Bilder dürft ihr euch hier erfreuen.
Ich danke ihr von Herzen, dass ich an ihrem künstlerischen Leben teilhaben darf und vor allem das ich ihre Freundin bin.

Es grüsst eine inspirierte und dankbare
LaLuna

Mittwoch, 14. April 2010

Sternstunde












Spontan wie wir ja neuerdings sind, hatten wir die Idee ins Konzert zu gehen, nur zwei Tage vor Beginn -immerhin wussten wir, dass der Violinen-Solist Gidon Krämer ein Stelldichein gab und unter anderem Beethovens 7. Sinfonie gespielt wurde. Da die Karten problemlos online reserviert werden können, begaben wir uns auf die Suche nach Sitzplätzen, um festzustellen das bis auf sechs Plätze alles ausverkauft war. Die einzigen beiden zusammenhängenden Plätze waren in der 2 Reihe. Also nix wie reservieren. Wir sollten es nicht bereuen.

Unser (noch) Dirigent Lü Jia der seinesgleichen sucht, dirigierte so herzerfrischend und außergewöhnlich das fantastische Orchester, dass wir uns beide einig waren - es war eine Sternstunde. Denn auch Gidon Krämer spielte mit Leidenschaft und Leichtigkeit. Da wir seitlich und so weit vorn saßen, konnten wir seine Spielfreude, sein Lächeln hautnah erleben. Das Orchester spielte fehlerfrei mit soviel Hingabe, wie wir es nur unter Lü Jia erlebten.

Welch`ein Verlust, das er nur noch bis Saisonende hier dirigieren wird. Die Welt wird hoffentlich sein Genie entdecken. Wir werden ihn schmerzlich vermissen.

Es grüsst eine traurige
LaLuna

Montag, 8. März 2010

Maskenball












El entierro de sardina (Beerdigung der Sardine) ist ein Fest was
nach Karneval stattfindet. Eine Prozession läuft schluchzend (laut, übertrieben und heimlich kichernd hinter der etwa 4 m langen bunt bemalten Sardine (von 4 Männern auf einem Gestell tragend) etwa 2 Stunden tanzend hinterher, natürlich wurde die Prozession von 2 Wagen, bestückt mit großen Musikboxen, begleitet.


Eine ganze Nacht einzutauchen (ich als einzige Fremde) in eine neue unbekannte Welt mit jungen kanarischen Frauen (Tinerfeñas) war ein besonderes und seltenes Vergnügen. Denn ich konnte unerkannt bleiben :) - alle waren inkognito, ganz in schwarz gekleidet, verhüllt und maskiert, einige auch in gruseligen und bunten Verkleidungen. So wurde auch Jenny und ihre Freundinnen, die in Tacoronte überwiegend geboren wurden, nicht erkannt.
Es war ein fast intimes Fest, da jeder Ort mit seinen Einwohnern ein eigenes Fest feiert. Nun fragte sich schon der ein oder andere wer ich wohl sein mag, denn ich bin ja größer als kanarische Frauen. Wenn ich gefragt wurde, legte ich nur geheimnisvoll meinen Zeigefinger auf meine schwarz bemalten Lippen.
Am Ende des Festes gegen 4.30 Uhr morgens wurde die Maskarade gelüftet. Da staunte der ein oder andere nicht schlecht.

Ein tolles Fest, wo jeder sich austoben konnte, so lange und so laut wie er wollte und dabei doch unerkannt bleiben konnte. Es wurde kräftig dabei gebechert, aber es gab keine Totalausfälle. Alles kam sehr lustig und witzig daher und es hat viel Spass gemacht. Am Ende wurde die Sardine verbrannt und ein großes Feuer
erhellte die Nacht für ein paar Minuten.


Es grüsst die maskierte
LaLuna

Samstag, 30. Januar 2010

Winterwelt

...im Moment ist hier im Nordwesten nicht daran zu denken im Meer zu baden, da der Wellengang wild und unberechenbar ist. Deshalb machen wir uns regelmäßig auf um z. B am Teresitas Strand zu schwimmen (geschützt und oft sonniger als anderswo im Südosten).
Da ich verrückt danach bin große Schiffe aller Art zu bestaunen und ich gelesen hatte, das im Hafen in Santa cruz ein deutscher Flottenverband für 3 Tage anlegt, schlug ich "mi marido" (mein Ehemann) vor, am nächsten Tag vor dem Schwimmen die Schiffe anzuschauen . " Nein, eigentlich nicht, Kriegsschiffe interessieren mich nicht so sehr" kam die Antwort. Vale.
Am nächsten Tag fuhren wir also los und ich hatte den Hafenbesuch schon abgehakt. Als wir nach Santa cruz reinkamen (man fährt direkt auf den Hafen zu), sah ich von weitem zwei große Masten in den Himmel ragen. "Schau mal mi marido, sollen wir mal schauen wer da angelegt hat." - "Si claro, machen wir."
Mit ganz viel Glück ergatterten wir doch tatsächlich noch einen Parkplatz und so spazierten wir in Richtung Marina. Und da lag sie in voller Größe mit dem griechischen Namen -Stavros- unter englischer Flagge - das Foto musste ich leider gegen die Sonne machen - sie waren gerade im Begriff abzulegen und wir schauten noch eine Weile zu. "Na ja Schatz, wenn wir schon mal hier sind können wir uns auch noch den Flottenverband ansehen." Vale -ok.


Riesig, beeindruckend drei Giganten lagen hintereinander am Pier. Die "Brandenburg", die "Niedersachsen" und
der mega Riese - Einsatzgruppenversorger "Frankfurt am Main" (der z. B. die anderen beiden Schiffe auf See betankt) und das größte Schiff der deutschen Marine -. Ich sprach dann gleich den wachhabenden Matrosen an, der sich als Offiziersanwärter zu erkennen (winzig klein auf dem unteren Foto zu sehen) gab und erfuhr, dass sie vor einer Woche in Kiel abgelegt hätten, ein halbes Jahr in alle Welt unterwegs seien und der Verband zusammengestellt sei, damit alle Auszubildenen aller Bereiche auch alles kennenlernen können. Ich tat dann mein Interesse kund, mir gerne das Schiff von innen ansehen zu wollen, worauf ein zweiter Marinemann nach oben ging und nachfragte und mir dann mitteilte das dies heute nicht möglich wäre, ich es aber am Freitag noch mal versuchen könne, denn er hätte Wache und würde es gerne machen. Grins. - Anschließlend sahen wird dann noch den Kapitän und seine Offiziere, wie sie salutierend auf dem zweiten Schiff begrüsst wurden.
Ich war dann nicht mehr dort, aber als wir an dem Tag heim kamen, fiel mein Blick wie immer aufs Meer und sehe das der Flottenverband doch direkt vor unserer Haustür vorbei fuhr, was recht ungewöhnlich ist.

Aber weiter - also auf dem Rückweg zurück zu unserem Auto kamich noch mit zwei netten Matrosen in der Ausbildung die gerade Landgang hatten ins Gespräch, die uns noch kurz etwas über ihren Tagesablauf erzählten und denen ich noch ein paar Tipps für die Insel gab. Sie waren sehr angetan von den herrlichen "Wintertemparaturen".

Auf dem Weg nach Hause sagte ich zu mi marido: das war doch recht interessant und ungewöhnlich oder?
"naja schon, aber noch schöner finde ich deine Begeisterung".


es grüsst euch eine nachdenkliche
LaLuna



Samstag, 16. Januar 2010

königlich

...unverhofft kommt oft, nichts geplant und schon geht es los...
ein kurzer Anruf von unserem Freund Errol genuegte und wir fuhren nach El Sauzal. Einen Tag vor den heiligen drei Koenigen (los reyes magos) findet hier immer ein Umzug zu ihren Ehren statt. Mit viel Liebe waren schon die Strassen geschmueckt, aber als dann der Umzug begann, waren wir wieder einmal ueberrascht mit welchem Aufwand und liebevollen Details alles ausgestattet war. Es war eine wirkliche Augenweide...
leider ist die Qualität des Filmes nicht so gut, da wir nur unser Handy dabei hatten... lo siento
aber man kann es erahnen :)

es gruesst euch die spontane
LaLuna

Samstag, 2. Januar 2010

Himmlisch


31.12.2009 Den letzten Tag des Jahres haben wir mit einer schönen Wanderung abgeschlossen.Vor zwei Tagen hatten wir einen Artikel über ein kleines Restaurant in den Bergen im Süden gelesen.Ein Schweizer und eine Österreicherin haben eine Berghütte vor 15 Jahren gekauft und gaben ihm den italienischen Namen -el Refugio- und das auf einer spanischen (kanarischen) Insel. Das hat uns natürlich neugierig gemacht. Also auf nach Ifonche ( unterhalb von Vilaflor) am Barranco del Rey (der wirklich königlich und groß ist) und dort fanden wir mit der sehr guten Beschreibung, das "el Refugio" am Rande des Barrancos. Tolle Lage und mit Blick aufs Meer und die Bananen Plantagen.

Da wir einen Tisch schon vo
rbestellt hatten, wollten wir uns nur noch kurz zum Thema- wo lässt es sich gut wandern- erkundigen. Vor der Tür lag ein großer Hund, der eher aussah wie ein Bär und der legte sich doch tatsächlich auf den Rücken als er mich sah, nach dem Motto - streichelst du mir denn wohl den Bauch -. (was ich dann zu einem späteren Zeitpunkt natürlich nachholte, nach dieser freundlichen Aufforderung, allerdings musste ich dann noch den Kopf und die Ohren kraulen, aber es war auch ein echt kuscheliger "Bär"). Vier große frischgebackene Kuchen mit Streusel obendrauf standen draußen lecker duftend zum abkühlen auf dem Tisch. Uns lief das Wasser im Mund zusammen, nein - wir gehen jetzt erst wandern.


Da wir keinen großen Rundweg machen wollten, empfiehl man uns direkt den Weg unterhalb des Hauses am Rande des Barrancos hinabzugehen. Was wir dann auch taten. Unterwegs gab es noch einen Hühnerstall und ein verlassenes altes Haus zu sehen, der Berg Roque Immoque auf der anderen Seite und dieser gigantische Barranco, unglaublich schön und beeindruckend. Nach knapp zwei Stunden waren wir zurück und wir suchten uns ein Plätzchen in der kleine Hütte (wir hätten auch gerne draußen gesessen, aber es war bedeckt bei 12 Grad auf etwa 700m Höhe, einfach zu kalt). Nach dem guten Essen, dem leckeren einheimischen Wein und dem köstlichen Kuchen, kamen wir noch ins Gespräch, wie wann warum man hier auf der Insel lebt usw. Da alle drei Mojos hausgemacht waren, wollte ich noch wissen, was in der Ajo Mojo für Kräuter sind. Zu meiner großen Freude zeigte sie uns den wilden Fenchel im Garten, der aber keine Knolle bekommt (so wir es in Deutschland kennen), sondern man schneidet nur das Grün ab und verwendet es dann zum Kochen bzw. würzen. Das witzige ist, es wächst auch in einem unserer Blumenkästen und ich habe es schlichtweg ignoriert. Es freut mich sehr, das ich jetzt wieder etwas neues ausprobieren kann. Aber die 2. Überraschung war, dass wir auch den Sauerklee (Blätter und Blüte) probieren sollten, der auch zum würzen verwendet wird. Superlecker und der befindet sich am Fuss einer YuccaPalme auf unserer Terrasse. Am Ende fragte die im Rheinland aufgewachsene Österreicherin,ob wir über die Canadas nach Hause führen. Wir hatten eigentlich vor, über die Autobahn zurück zu fahren. Aber spontan wie wir sind,entschieden wir uns kurzfristig am Fusse des Teides zurück zu fahren. Wir verabschiedeten uns mit dem definitiven Entschluss, auf jeden Fall wieder zu kommen. Denn richtig nettes Ambiente mit richtigem Berghüttenzauber, toller Lage, bewohnt und bewirtschaftet von supernetten Leuten und noch leckerer Küche, was will das Herz mehr.

Wir sind also zum ersten von Vilaflor Richtung la Orotava nach Hause gefahren. Je höher wir kamen desto nebeliger und kälter wurde es (7 Grad) und wir fürchteten schon es würde so bleiben. Aber nein, plötzlich war der Himmel über uns strahlend blau. Wir sahen alles aus einer anderen Sicht und im Licht der untergehenden Sonne leuchteten der Teide, die schwarzen Lavaströme, der gesamte riesige Krater atemberaubend schön. Einfach himmlisch. Wir waren unendlich dankbar, diesen Wink bekommen zu haben.

Was für ein herrlicher letzter Tag des Jahres 2009.
Es grüsst euch glücklich und zufrieden (feliz y contento)
LaLuna