Mittwoch, 16. Juni 2010

me encanta












Lü Jia se queda aqui. Me encanta. !Cuando me alegro! Gracias a dios!

Lü Jia unser Musikdirektor (el Auditorio) bleibt uns erhalten. Wir freuen uns sehr darüber.

Es grüsst euch hocherfreut
LaLuna

Donnerstag, 10. Juni 2010

einzigartige Kunstwerke












Magie liegt in der Luft...

Gestern hatten wir eines dieser besonderen Erlebnisse.
Bei strahlend blauem Himmel wollten wir uns einen Tag vor Corpus Christi (hier eine Woche später als in D.) die berühmten Sandteppiche in La Orotava ansehen (am Prozessionstag selbst ist es immer sehr voll).
Wir parkten oberhalb des Stadtkernes und gingen durch den wunderschönen Park abwärts zum Rathaus. Die Luft hing voller Blütenduft und die Schönheit diesen Städtchens verzauberte uns wieder einmal, als wir dann noch die Sandteppiche, diese wunderbaren einzigartigen Kunstwerke auf dem riesigen Platz vor dem Rathaus sahen, spürten wir beide dieser Ort ist magisch.
Es grüsst euch zufrieden
LaLuna

Info: die Sandteppiche werden ausschließlich aus Cañadas-Sand in vielen Tage langer und mühevoller Handarbeit auf dem Rathausplatz gemacht. Auf 860 Quadratmetern werden ca 3.000 Kilogramm Sand in zwölf Naturfarben zu einem kunstvollen Sandgemälde verarbeitet. Ein Team von 15 bis 20 Personen arbeitet insgesamt 2.000 Stunden. Die Vorlage in der Mitte (das letzte Abendmahl) ist von Salvadore Dali. - Zwei Filmchen zum anschauen folgen hier...




Mittwoch, 9. Juni 2010

sinnliche Düfte


Einen Basilikumstrauss so groß wie ein Strauss Rosen, brachte mir -mi marido- von unserer lieben Nachbarin mit. Die Stengel so dick - die Blätter so groß und fest, unglaublich (Fremdfoto, leider selbst nicht fotografiert). Der betörende Duft erfüllte die ganze Wohnung, als ich aus einem Drittel ein Pesto bereitete und die anderen Teile für die nächsten beiden Tagen vorbereitete. Nur um euch ein Gefühl für die Menge zu geben: nur die Blätter ergaben ein Gewicht von ca. 500 g.

Zwei Tage zuvor brachten unsere Freunde zum Spieleabend frisch geerntete Kartoffeln mit (Papas), die wir uns am nächsten Tag mit einer von mir zubereiteten Mojo aus frischen Majoran schmecken ließen. Den Majoran hatten wir auf unserer Wanderung am Vortag in rauhen Mengen im Wald selbst geerntet. Auch dieser versüsste unseren Nasen das Leben.
Das ist wahrer Luxus.

In diesem Sinne grüsst euch
LaLuna

Freitag, 28. Mai 2010

Sinfonie der Sinne

heimlich eigen gemachtes Foto des Orchesters mit unserem Lieblingsgeiger (Mitte vorne)
Me encanté (ich war verzückt/verzaubert)
Unser Musikdirektor des Auditorios Lü Jia gab sich am 21.5. wieder die Ehre - Im Programm waren einen Overtüre von C. M. v. Weber, das 2. Violinkonzert von S. Prokofief und Bruckners 6. Sinfonie
Zu Gast sein Landsmann, der ViolinenSolist Feng Ning. Dieser spielte so virtuos und großartig, das alle meine kleinen Härchen am Körper reihenweise zu Berge standen. Zwei Zugaben konnten wir Feng Ning am Ende entlocken, die so einzigartig und genial waren, das wir ihm gerne weiter zugehört und geschaut hätten. Ein Genie, der offensichtlich mit einer Geige auf die Welt gekommen ist.

Drei Tage später als ich unsere Freundin Mariu besuchte (die häuftig, aber diesmal nicht dabei war), um ihr von diesem Konzert zu erzählen, kam ich erst nicht zu Wort- sie strahlte mich an und erzählte mir, dass eine Bekannte von ihr in einem fantastischen Konzert war und über einen unglaublichen Solokünstler geschwärmt hatte und das dieses Konzert ein ablsolutes highlight war. Ich konnte mir ein erfreutes Grinsen natürlich nicht verkneifen, da es sich natürlich um das gleiche Konzert handelte.
Wieder daheim sprach ich mit - mi marido - darüber: wir waren uns einig, dass wir uns glücklich schätzen können, das wir diesem Konzert beiwohnen durften.




ein Blick von - mit marido- in der KonzertPause
auf Santa Cruz





Bleibt also nur zu hoffen, dass dieser wunderbare Dirigent uns mit Gastauftritten in Zukunft erhalten bleibt. Ich jedenfalls werde ihm, sollte der Vertrag wirklich nicht verlängert werden, nicht nur eine Träne nachweinen.

Es grüsst euch hoffend
LaLuna

Samstag, 15. Mai 2010

KunstFeuerwerk




















Am Freitag hatte ich ein besonderes Erlebnis.
Meine liebe Freundin und Malerin Marlene hat mich in die Welt ihrer Kunst mitgenommen. Dank meinem Hasen konnte ich auf ihren Bildschirm schauen,wo ich die Fotos ihrer neusten Bilder anschauen durfte und eine kleine Einführung bekam. Das erste Bild was ich als wir uns kennenlernten, von ihr sah war ein Barockstuhl auf dem ein Schal und Seidenschuhe lagen. Ich war sehr beeindruckt, es hätte auch ein Foto sein können, so kunstvoll und originalgetreu sah es aus.

Jetzt einige Jahre später hat sie sich durch ständiges Lernen und Malen in Kursen bei anderen Künstlern und an der Uni unglaublich weiterentwickelt. Egal was sie malt, ob Menschen, Blumen, Landschaftsbilder oder Früchte und jetzt Räume und egal welche Technik sie dafür einsetzt ...
siempre - immer - sind die Bilder fantastisch, lebendig und einzigartig und mit Herzblut entstanden. Die Entwicklung ihrer wunderbaren Begabung die ich miterleben durfte und darf ist wirklich außergewöhnlich und beeindruckend.

Über zwei dieser Bilder dürft ihr euch hier erfreuen.
Ich danke ihr von Herzen, dass ich an ihrem künstlerischen Leben teilhaben darf und vor allem das ich ihre Freundin bin.

Es grüsst eine inspirierte und dankbare
LaLuna

Mittwoch, 28. April 2010

MeeresWolken















el mar de nubes

das Meer der Wolken
verändert sein Gesicht unaufhörlich
Wolkenberge türmen sich übereinander
baeumen sich auf, als wollten sie ihre Kräfte messen
fließen ineinander, um sich dann wieder zu verwandeln
lassen deine Phantasie kreisen,
aber einen kurzen Augenblick später
ziehen sie ihrer Wege um sich ganz zu verflüchtigen
dann kann die schwarze Nacht ihren Einzug halten -
bedächtig erstaunt sehne ich mich das Sichtbare zu verändern
und dann plötzlich verzaubert ein Lächeln mein Herz.


Es grüsst euch lächelnd
LaLuna

Mittwoch, 14. April 2010

Sternstunde












Spontan wie wir ja neuerdings sind, hatten wir die Idee ins Konzert zu gehen, nur zwei Tage vor Beginn -immerhin wussten wir, dass der Violinen-Solist Gidon Krämer ein Stelldichein gab und unter anderem Beethovens 7. Sinfonie gespielt wurde. Da die Karten problemlos online reserviert werden können, begaben wir uns auf die Suche nach Sitzplätzen, um festzustellen das bis auf sechs Plätze alles ausverkauft war. Die einzigen beiden zusammenhängenden Plätze waren in der 2 Reihe. Also nix wie reservieren. Wir sollten es nicht bereuen.

Unser (noch) Dirigent Lü Jia der seinesgleichen sucht, dirigierte so herzerfrischend und außergewöhnlich das fantastische Orchester, dass wir uns beide einig waren - es war eine Sternstunde. Denn auch Gidon Krämer spielte mit Leidenschaft und Leichtigkeit. Da wir seitlich und so weit vorn saßen, konnten wir seine Spielfreude, sein Lächeln hautnah erleben. Das Orchester spielte fehlerfrei mit soviel Hingabe, wie wir es nur unter Lü Jia erlebten.

Welch`ein Verlust, das er nur noch bis Saisonende hier dirigieren wird. Die Welt wird hoffentlich sein Genie entdecken. Wir werden ihn schmerzlich vermissen.

Es grüsst eine traurige
LaLuna